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Grafik ZukunftsCafe
Portal für zukunftsfähige Entwicklung

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Das ZukunftsCafeDer Aufbau und die weitere Entwicklung des Portals orientiert sich an dem Ziel, Informationen im World Wide Web zur zukunftsfähigen Entwicklung aufzubereiten und zu bündeln sowie dazu beizutragen, das Web intensiver zur Kommunikation und praktischen Bearbeitung entsprechender Themen und Anliegen zu nutzen. Das bezieht sich sowohl auf Akteure und Experten als auch auf Normalsurfer - hier soll der Austausch erleichtert werden.

Nachhaltige oder zukunftsfähige Entwicklung ist in Deutschland noch kein geläufiger Begriff. Deshalb soll sie hier in das etwas weiter gefasste Thema Zukunft eingebettet werden. Ein Portal gibt es in Deutschland derzeit, soweit wir feststellen können, weder für nachhaltige Entwicklung noch zum Thema Zukunft (hierzu nur diverse Baustellen). Zukunft schließt langfristige Orientierung, Vorsorge, positive Visionen, Gefährdungen, Entwicklungsdynamik etc. sowie generell ein ähnliches Assoziations- und Diskursfeld ein und entspricht damit weitgehend den Vorstellungen von nachhaltiger Entwicklung. Diese soll der Fokus des Zukunftsportals sein. Nach den Kriterien der Nachhaltigkeit werden Inhalte im weiten Feld Zukunft ausgewählt bzw. gewichtet.
Das Zukunftsportal soll folgenden Zielen dienen:
  • Einstieg ins Thema zukunftsfähige Entwicklung für Outsider (Popularisierung)
  • Anlaufstelle im Netz zum Auffinden der wichtigsten Infos zur Thematik, übersichtliche Vernetzung und Bündelung der verstreuten Angebote
  • Sicherung eines Qualitätsstandards der angebotenen Informationen, Aufbereitung und Ergänzung derselben (soweit nötig)
  • Intensivierung des Austauschs unter Akteuren und anderen Usern, hohe Interaktivität des Portals
  • Plattform zur Darstellung von Projekten, Organisationen, Agenda-21-Kommunen etc.

Die Arbeitsweise des Projekts ist folgenden Prinzipien verpflichtet:
  1. Subsidiarität: Was bereits im Netz vorhanden ist, soll nicht verdoppelt oder ersetzt, sondern vernetzt und ergänzt werden.
  2. Kooperation: Mit Anbietern zusammenarbeiten, die bereits vorhandene oder neue Bausteine beisteuern. (Kooperation entspricht dem Inhalt Zukunftsfähigkeit.)
  3. Service: Qualität und Aktualität der Angebote sind sicherzustellen (Interaktivität, Redaktionssystem etc.). Die Qualitätssicherung muss bei Unterschreitung von Mindeststandards gegenüber 1. und 2. Vorrang haben.

Die angestrebten Funktionen der Plattform sollen mit folgenden Bausteinen erreicht werden (nach dem Start des Projekts im Rahmen des möglichen redaktionellen Aufwands auszubauen):
  • Intro: audiovisueller Einstieg in zukunftsfähige Entwicklung und Agenda 21 (bisher nur mit Text und Grafik)
  • Themenseiten zur zukunftsfähigen Entwicklung (Unterteilung des Infobereichs)
  • Darstellung der Aktivitäten von den Kommunen bis zu den UN
  • Projektdatenbank/best practice (um eine Verdoppelung zu vermeiden, wäre eine Metadatenbank sinnvol, die bestehende Datenbanken abfragt)
  • Termine (bundesweit und für Kommunen, mit Filtermöglichkeiten und Individualisierung)
  • Forum/Dialog/Zukunftsgespräche: allgemeines Webforum des Portals (bedarfsorientiert)
  • Suche etc. (Suche zunächst nur intern, später auch für verlinkte Seiten).
Alle Bereiche sollten auf der Startseite (evtl. nach einem animierten Vorspann) zu sehen sein, und zwar mit aktuellen Teilen der Inhalte. Neues ist sofort zu sehen. Inhaltliche und optische Gestaltung sollten nicht insiderhaft oder moralisierend sein, sondern attraktiv und offensiv die verschiedenen Zielgruppen ansprechen. Positive Handlungsmöglichkeiten sollten aufgezeigt werden, Win-win-Lösungen, nicht Appelle, Zeigefinger und Verzicht. Bei der Auswahl zu startender redaktioneller Eigenangebote ist darauf zu achten, dass die laufende Aktualisierung sichergestellt sein muss.

Die Website sollte mit einem komfortablen Redaktionssystem arbeiten, das es auch Kooperationspartnern erlaubt, einzelne (Teil)bereiche redaktionell zu betreuen. Alle Infos müssen ein Haltbarkeitsdatum haben, nach dessen Ablauf sie (halb)automatisch entfernt werden. Außerdem sollten automatische Benachrichtigungen über Veränderungen an den Inhalten möglich sein (Urheberrecht).

Alle Teile der Website sollten interaktive Möglichkeiten für die User bieten. So könnten alle Nachrichten etc. kommentiert und/oder als mehr oder weniger hilfreich gevotet werden (das könnte ein separates Forum evtl. ersetzen). Eine Registrierung sollte sehr einfach bzw. nur für besondere Funktionen vorgesehen sein.

Außerdem sollte es Möglichkeiten geben, zu einzelnen Themen eine Fachdiskussion zu führen (auch passwortgeschützt), eine Mailingliste zu eröffnen o. ä.

Zur Lokalen Agenda 21 bzw. für Projekte sollte das Portal eine Datenbank mit Agendakommunen beinhalten, in der jede Kommune bzw. jedes Projekt einen Zugang für die Einrichtung und Aktualisierung der eigenen Kurzdarstellung erhalten kann (Logo, Schwerpunkte etc., Redaktionssystem vorsehen).

Die Terminseite sollte von den Kommunen und weiteren Akteuren mit lokal begrenzten Schreibrechten bearbeitet werden können sowie lokal gefiltert zu lesen sein. Damit kann jeder Kommune eine per Redaktionssystem aktualisierbare lokale Terminseite zur Verfügung gestellt werden. Landes- und bundesweite Termine können hinzugeschaltet werden.

Weiteres:
  • Projektlisten (Datenbank mit Eingabemaske für registrierte Benutzer, automatische Abfragen zur Aktualisierung)
  • Bibliothek mit Materialien zum Download
  • Für einen nachfrageorientierten Ausbau des Portals sollten insbesondere in der Aufbauphase überall Möglichkeiten gegeben werden, Kritik und Erweiterungsvorschläge zu machen; außerdem eine differenzierte Erfassung, welche Seiten wie oft besucht werden.

Vieles davon konnte zumindest in Teilen bereits realisiert werden. Für den weiteren Ausbau ist aber die Unterstützung der Besucher und weiterer Kooperationspartner erforderlich.
Redaktion, 26.08.02 | Send this story to a friend | Druckversion



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